15. August 2010

“Sir” und “Mam” sollten endlich auch mal im alltäglichen Sprachgebrauch eingeführt werden.
Aus Film und Fernsehen ist es ja wirklich hinlänglich bekannt, sogar meine Oma weiß, was damit gemeint ist.

Damit würde auch definitiv eine Lücke geschlossen.

Spätestens, wenn man das nächste mal einen Unbekannten ansprechen will, der einem den Rücken zugewandt hat, und irgendwas von “Tschuldigung! Heh, Sie! Sie da! Mein Herr.” stammelt, wäre man dankbar dafür.

Im Gegensatz zu “Mom” und “Dad”, was sich bereits eingebürgert hat – und definitiv dämlich ist.

09. August 2010

An die Entwickler von Shop-Systemen und Foren-Softwares:
Niemand freut sich darüber, morgens zwanzig automatisch generierte Glückwunsch-Mitteilungen im Eingangsordner liegen zu haben.
Labilere Menschen dürfte das ganz im Gegenteil in schwere Depressionen stürzen. Zu Recht.

Und noch einen aus unserer Reihe “Alliteration sind als Quintenzirkel-Eselsbrücken völlig ungeeignet”:
Hüfthohe hugenotische Hunde horten hurtig hunderte Hühner.

04. August 2010

“Warum macht ihr hier drin noch alles selbst? Kann das nicht ein superintelligenter Computer übernehmen?”
“Doch. Aber das Problem ist: Um so intelligenter, ausgefuchster und durchdachter ein System ist, um so anfälliger für Manipulation ist es auch.”
“Ach wirklich?”
“Nehm als Beispiel unseren XC-9 B2. Um den Zentralrechner zu hacken, brauchst du Equipment für 2 Millionen Kronen, zwei begabte Techniker und vier Wochen Zeit. Um ein Gehirn zu manipulieren, reicht ne Flasche Scotch und ein Paar Titten.”
“Phantastisch!”

Dieser Dialog wird auch in meinem SciFi vorkommen, falls ich mal einen schreiben sollte.

03. August 2010

Ich hab keine Ahnung, wie viel Taschengeld ich als Kind bekam.
Zu Besuch bei Oma waren es 50 Pfennig am Tag – gelegt und ausgebrütet von einer Wackelkopf-Schildkröte auf dem Fenstersims in Omas Küche. Das war für mich ein gesundes Maß an Luxus, also nehme ich an, das elterliche Taschengeld war deutlich weniger.
Bei beginnender Pubertät waren es jedenfalls 5 Mark pro Woche (Zu der Zeit hatte Oma allerdings schon auf 2 Mark pro Tag aufgerüstet), mit Aufstockungsmöglichkeiten durch häusliche Tätigkeiten wie “Schuhe putzen”. Das war mir bald zu dumm, und es folgten Tankwart-Tätigkeiten, Kneipendienst und Studentenjobs. Dann kam die Ausbildung und nach einigen Jahren als Freelancer dann ein geregeltes Angestelltenverhältnis. Das Taschengeld fiel erschreckender Weise irgendwo in diesem Prozess weg. Auch Oma gab das System der geldlegenden Schildkröte mit der Euro-Umstellung auf, wechselte aber dafür zu großzügigen Zuschüssen in Notzeiten.
Auf alle Fälle kann man sagen, dass meine monatlichen Einkünfte über mein Leben hinweg kontinuierlich anstiegen.

Geändert hat sich dadurch aber nichts. Kaum ist es da, ist es wieder weg.
Vermissen tue ich allerdings die schier endlosen völlig kostenlosen Freizeitgestaltungs-Möglichkeiten aus der 50-Pfennig-Zeit.

30. Juli 2010

Zack Snyder: “Jungs, Brainstorming. Was finden die Kids cool?”

“Nutten”
“Drachen”
“Waffen”
“Samurais”
“Mechs”
“Samurai-Mechs”
“Nutten”
“Kung-Fu”
“Bullet-Time”
“FBI-Anzüge”
“Leute in FBI-Anzügen, die Kung Fu machen, in Bullet-Time”
“Sepia-Filter”
“Nutten”
“Jackass”

Zack Snyder: “Ok, aus irgendner Jackass-Folge holen wir uns den Titel. Und den Rest packen wir zusammen und machen nen Film draus, an die Arbeit.”

Bestimmt kommen auch noch Vampire vor. Sieht man im Trailer zwar nicht, aber vielleicht heben sie das für die überraschende Wendung auf.

Link zum Trailer

29. Juli 2010

Jörg Kachelmann.
Love Parade.
Alleingelassene Single-Eltern.
Raúl kommt zur Bundesliga.
Interview mit dem “Inception”-Regisseur.
Dann ein Beitrag über Wahrscheinlichkeitsrechnungs-Rätsel.
Hochzeit bei den Clintons.
Ausbeutung in Altersheimen.

Das sind die großen Themen von heute.

Der Rückgang der globalen Planktonmenge um 40% in den letzten 60 Jahren ist in der Rubrik Wissenschaft. Immerhin auf Platz 2. Hinter dem Roboter, der Astronauten fit machen soll.

26. Juli 2010

Haha die Eva. Ich musste lachen.
Dann etwas weinen.
Dann wieder lachen.

22. Juli 2010

WhenWeMakeLove

20. Juli 2010

Nach vier Tagen Facebook-Mitgliedschaft komm ich mir in dieser Beziehung immer noch vor wie Alice im Hasenbau.
Lange Zeit für vernunftbegabte Menschen gehaltene … ach, egal, ich geh noch ein paar Möhren pflanzen.

16. Juli 2010

Aus rein beruflichen Gründen wurde ich – die letzte Bastion der unvernetzten Freiheit – genötigt, mir einen Facebook-Account anzulegen.
So weit sind wir nun schon. Als nächstes wird man von mir verlangen, mir eine Payback-Karte anzueignen.
Nach dem ersten großen Ärger mit der Anmeldung (“Optimus” wurde nicht als Vorname zugelassen) fragte Facebook als nächstes fröhlich nach meinem Email-Postfach-Kennwort.
Um meine Emails auf Freunde durchsuchen zu können.

Fassungslos starte ich den Bildschirm an und überlegte, ob das da wirklich steht, ob das wirklich passieren kann. Wie in Zeitlupe klickte ich auf “überspringen”.

Dann fiel mir ein, dass ich ein gmail-Postfach von google benutze.